Als Creatin Monohydrat als Urform aller Creatin Supplements vor über 10 Jahren auf den Markt kam, war es die Sensation in der Sporternährung und kostete umgerechnet ca. 300 Euro pro kg. Schnell wurde die Funktionalität von Creatin sehr geschätzt und die Nachfrage stieg an, während die Preise aufgrund des größeren Angebots fielen.
In bereits über dreißig wissenschaftlichen Studien konnte diese Funktionalität von Creatin bestätigt werden. Es wurde festgestellt, dass die Einnahme von Creatin die Erhöhung von fettarmer Masse fördert. Der eindrucksvollste Muskelzuwachs wurde bei Personen beobachtet, die ein Training mit zusätzlichen Belastungen zwischen 80% und 120% ihrer normalen maximalen Kraft durchführten und das Creatin während eines Zeitraumes von drei Monaten durchgehend einnahmen. Dieser Muskelzuwachs ist darauf zurückzuführen, dass ein größerer Creatin Vorrat die Herstellung des Energieträgers ATP (Adenosintriphosphat) begünstigt, was das Muskelversagen verzögert. In der Folge kann eine viel höhere Arbeitsleistung bewältigt werden. Der höhere Wachstumsanreiz durch mehr Wiederholungen bzw. ein schwereres Gewicht führt zu dem beobachteten Muskelaufbau. Die Verzögerung des Muskelversagens kommt aber nicht nur Kraftsportlern zugute, sondern führt auch zu einer Verbesserung von Ausdauerleistungen und Sprints und ist daher für jede Sportart von Vorteil.
Ebenso bekannt wie die Wirkung des Creatins auf Kraft, Ausdauer und Kraftausdauer ist jene auf eine bessere Wasserversorgung der Muskulatur. Dadurch entsteht ein anaboles Umfeld, welches sich günstig auf die Synthese neuer Proteine (Muskelaufbau) auswirkt und gleichzeitig den Katabolismus (Abbauprozesse) der Muskeln senkt. Daneben sorgt die bessere Wasserversorgung für ein höheres Muskelvolumen und hat somit auch optische Vorzüge. |