Allgemeines
Creatin ist eine organische Säure, die der menschliche Organismus in der Leber, den Nieren und der Bauchspeicheldrüse selbst produziert. Daneben befindet sich Creatin in der Nahrung, insbesondere in rotem Fleisch, und wird somit durch Lebensmittel aufgenommen. Ungefähr 95% des Creatins wird in den Muskeln gespeichert, welche bei Männern im Ruhezustand pro kg. Körpergewicht ca. 4 gr. enthalten. Die Menge an verfügbarem Creatin wird allerdings dem besonderen Bedarf von körperlich aktiven Menschen kaum gerecht.
Creatinsupplements im Sport
Keinem anderen Supplement ist in der Vergangenheit eine solche Aufmerksamkeit zuteil geworden wie dem Creatin. Zahlreiche Studien konnten bereits die Effektivität von Creatin im Sport bestätigen. Creatin bleibt dabei keinesfalls Bodybuildern und Kraftsportlern vorbehalten, sondern wird auch im Ausdauerbereich und sogar bei Mannschaftssportarten, wie dem Profi-Fußball, verwendet. Profis wie Hobbysportler profitieren gleichermaßen von Creatin, weswegen es auch zu den weltweit meist verwendeten Supplements neben Proteinkonzentraten und isotonischen Getränken avancierte
In diversen Studien konnten eine Verbesserung der Kraft und Schnellkraft sowie eine bessere Erholung zwischen kurzen, intensiven Anstrengungen (Sprints, Trainingssätze) durch Creatin nachgewiesen werden. Insgesamt kann dadurch die sportliche Einheit intensiver durchgeführt werden, was wiederum in einer Leistungssteigerung bzw. Muskelwachstum resultiert. Außerdem liefert Creatin neben der reinen Bewegungsenergie auch die Energie für Wachstumsprozesse. Der insgesamt resultierende Aufbau von fettfreier Muskelmasse durch Creatin konnte in über 30 Studien wissenschaftlich bestätigt werden. Ebenso erwiesen wie bekannt ist, dass Creatin durch eine Verbesserung der der Wasserversorgung der Muskeln ein muskelaufbauendes (anaboles) Umfeld schafft und das Muskelvolumen vergrößert.
Die Vorteile einer Creatin-Supplementierung auf einem Blick:
Mehr Kraft
Bessere Muskelausdauer
Verbesserung der Regeneration der Muskeln
Größeres Muskelvolumen (Zell-Voluminizer)
Wirkungsweise von Creatin
Creatin begünstigt Muskelleistungen (Kraft und Ausdauer) dadurch, dass es einen elementaren Bestandteil der Adenosintriphosphat-Synthese (ATP-Produktion) darstellt. ATP ist für Sportler besonders wichtig, da es als unmittelbare Energiequelle für Muskelkontraktionen dient. Bei Muskelkontraktionen wird das energiereiche ATP in energiearmes Adenosindiphosphat (ADP) und Phosphat gespalten. Die ATP Vorräte werden so in 2-3 Sekunden vollständig abgebaut und müssen für eine anhaltende Leistungsfähigkeit permanent erneuert werden.
Creatin ist der erste Brennstoff, der für die ATP-Synthese benötigt wird und trägt damit ganz wesentlich zu einer lang anhaltenden Leistung (Kraft und Ausdauer) der Muskeln bei. Eine Supplementierung mit Creatin kann über diesen Mechanismus die oben beschriebenen Leistungssteigerungen hervorrufen. Darüber hinaus optimiert das synthetisierte ATP auch weitere Körperprozesse wie den Aufbau von Körperzellen (Muskeln, Antikörper etc.) oder die Gehirnleistung.
Anwendung, Nebenwirkungen und Creatinformen
In der modernen Sportwissenschaft gilt eine tägliche Zufuhr von circa 3 gr. reinem Creatin als optimal, wobei die genaue Menge je nach Körpergewicht und Trainingsbelastung schwanken kann. Diese Dosierung kann das ganze Jahr über eingenommen werden. Mehrwöchige Creatinkuren mit teilweise sehr hohen Dosierungen gelten hingegen als veraltet und überholt. Solche Kuren führen einerseits dazu, dass der überwiegende Teil des Creatins zu dem Abfallprodukt Creatinin umgewandelt wird, was nutzlos ist und sogar die Nieren belasten kann. Andererseits ist zu viel zugeführtes Creatin sogar für den Muskelaufbau kontraproduktiv, da die Muskeln durch Überdosierungen die Fähigkeit verringern, Creatin zu speichern. Creatin in der angegebenen Menge gilt hingegen als absolut unbedenklich und ermöglicht optimale Ergebnisse. Die einzig belegte Nebenwirkung ist eine Gewichtszunahme von 1-10%, welche auf ein größeres Muskelvolumen zurückzuführen und damit im Allgemeinen erwünscht ist.
Creatin kann in seiner Effektivität drastisch verstärkt werden. In Wissenschaft und Praxis konnte aufgezeigt werden, dass ein Synergismus zwischen Creatin, Maltodextrin/ Dextrose, Glutamin, Taurin, BCAAs und Chrom besteht. Neben diesen bekannten Creatinoptimierern gibt es noch weitere wie Alpha Liponsäure, Beta Ecdysteron, Bitter Melon Extrakt, MHCP, 4-Hydroxyleucine und Pinitol.
Das umfassende Peak-Creatinsortiment trägt den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Kunden Rechnung. So gibt es Kunden, die optimale Ergebnisse mit dem weit verbreitetem Creatin Monohydrat (Creatin Powder) erreichen und/ oder sich ihre Creatinoptimierer individuell zusammenstellen möchten. Andere Kunden reagieren auf Creatin-Monohydrat nicht gut (Non-Responder) bzw. vertragen es nicht und bevorzugen andere Creatinformen bzw. Produkte mit bereits integrierten Optimierern.
( Info Quelle : www.peak.ag )
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